★ New Tech Fortgeschritten

Drohnen-
Spotting.

In short: Mit Drohnen aus 30–80 m Höhe Fischschwärme, Sprungräuber und Krautkanten finden — bevor du den ersten Wurf machst. Funktioniert in Brandenburg an klaren Seen wie Stechlin, Werbellin und Scharmützelsee. ACHTUNG: Drohnen-Angeln (Auswerfen vom Quadcopter) ist in DE rechtlich verboten — reines Spotting auf eigenen oder freien Gewässern dagegen erlaubt, wenn man die LuftVO einhält.
Difficulty
Fortgeschritten
Best season
Mai – Sep
Target species
Hecht, Rapfen, Karpfen
The method

How it actually works.

Drohnen-Spotting ist Aufklärung, nicht Angeln. Du benutzt die Drohne, um Hotspots zu identifizieren, kartierst sie auf dem Display, landest die Drohne, fischst klassisch. Die rechtliche Trennung ist entscheidend — siehe Abschnitt unten.

  1. Pre-Flight: Luftraum prüfen
    App wie 'Droniq' oder 'Map2Fly' öffnen. Naturparks (Schorfheide, Stechlin), Flughafenzonen (BER, Schönefeld), Naturschutzgebiete = NoFly. Auch Wochenenden mit hohem Badebetrieb meiden.
  2. Höhe und Sonnenstand
    30–80 m Flughöhe, Sonne im Rücken. Polfilter aufs Drohnenobjektiv für minimale Reflexionen. Ideal: 1–3 Std nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang — niedriger Lichteinfall durchdringt die Wasseroberfläche.
  3. Suchmuster fliegen
    Krautkanten und Schilfbuchten im Slow-Pan abfliegen (5–8 km/h). Bei Sichtung: GPS-Koordinaten in der App speichern, oder Screenshot mit Kompass-Daten.
  4. Landen, Spinne wechseln
    Drohne einholen, Akku wechseln (für Nachflug ggf.), zum identifizierten Spot pirschen. Niemals vom Drohnenstandort direkt anfischen — Vögel und Fische fliehen mehrere Minuten.
  5. Wiederholungs-Check
    Nach 30–60 Min Drohne erneut starten und prüfen ob die Fische noch da sind oder sich verlagert haben. Verhaltensmuster über mehrere Sessions tracken.
Where it works

Top waters in Brandenburg.

Target species

What you can catch with it.

Equipment

What you need.

Eine 250–500 g Drohne mit guter Optik reicht völlig — du brauchst keine Profi-Filmdrohne. Wichtiger sind Polfilter und ein langer Akku. Achtung: Klassen-C0/C1-Drohnen (unter 250 g) sind nahezu überall flugfreigegeben, größere Drohnen brauchen Kennzeichnung und ggf. Drohnenführerschein A1/A3.

Drohne
DJI Mini 4 Pro / Mini 3 (unter 250 g)
C0-Klasse · keine Kennzeichnung Pflicht · 4K-Kamera mit Polfilter-Halterung
Polfilter
PGYTECH oder Freewell CPL-Filter
Reduziert Wasser-Reflexion um 50–70% — Sicht bis 4–5 m Tiefe
App
Map2Fly (D) oder Droniq HUD
Rechtlich verbindliche Luftraum-Karte für Deutschland
Drohnenführerschein
EU-Kompetenznachweis A1/A3 (kostenlos online)
Pflicht ab 250 g · LBA-Online-Prüfung · 30 Min Aufwand
Versicherung
Drohnen-Haftpflicht (10–80 €/Jahr)
Pflicht für ALLE Drohnen — auch unter 250 g · z.B. über DMFV oder Modellfliegerverband
Season

When it really bites.

Drohnen-Spotting funktioniert nur bei klarem Wasser, niedriger Sonne und wenig Wind. In Brandenburg ist die Saison Mai bis September — im Frühjahr ist die Sicht durch Algenblüte oft eingeschränkt, im Spätherbst macht der Wind die meisten Sessions zunichte. ACHTUNG: Brutsaison vieler Wasservögel (März–Juli) — Mindestabstand zu Schilf-Brutgebieten 100 m.

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Last update: Mai 2026. This trend page is continuously updated — new findings, bait recommendations and seasonal data are added regularly.
Updated · 01 May 2026