Frühjahrsangeln in Brandenburg – Die besten Tipps für den Saisonstart
Endlich wieder ans Wasser
Ab Mitte März steigen die Wassertemperaturen langsam über die 5°C-Marke – für viele Fischarten das Signal, aktiver zu werden. Besonders Barsch und Döbel reagieren früh auf die wärmeren Temperaturen.
Wo lohnt es sich?
Die Havel zwischen Brandenburg und Rathenow bietet im Frühjahr hervorragende Bedingungen. Die flachen Buchten erwärmen sich schnell und ziehen Weißfische an – gefolgt von den Räubern.
An der Oder bei Frankfurt sind die Buhnenfelder jetzt besonders produktiv. Rapfen und Döbel jagen in der stärkeren Strömung nach der Schneeschmelze.
Die richtige Strategie
- Köder: Kleine Gummifische (5–8 cm) in natürlichen Farben
- Tageszeit: Nachmittags zwischen 14–17 Uhr, wenn die Sonne das Wasser aufgewärmt hat
- Tiefe: Flache Bereiche (1–3 m), die sich schnell erwärmen
- Luftdruck: Stabiler Hochdruck über 1015 hPa ist ideal
Schonzeiten beachten
Wichtig: Der Hecht ist in Brandenburg bis 31. März geschont (in Berlin bis 30. April), der Zander vom 1. April bis 31. Mai. Wer im März auf Raubfisch möchte, weicht auf Barsch (ganzjährig frei) und – noch bis Ende März – den Rapfen aus; ab dem 1. April ist auch der Rapfen geschont (bis 30. Juni).
Unser Tipp
Nutze den Beißindex, um den optimalen Angeltag zu finden. Im Frühjahr sind Tage mit stabilem Hochdruck und leichtem Südwestwind besonders vielversprechend.